Die Klaus-Kamp-Stiftung...

...wurde 2006 mit dem Ziel der Förderung von Kultur, des Heimatgedankens, der Pflege des Dorfbrunnens und die Pflege des Dorfbildes von Cuxhaven-Duhnen durch Blumen und Sitzbänke, gegründet.

Seit dem hat die Klaus-Kamp-Stifung zahlreiche Projekte in Gang gebracht und finanziell unterstützt.

Natürlich freuen wir uns über Ihre Unterstützung.

Spenden bitte unter Angabe des Verwendungszweckes und Ihrer Adresse auf folgendes Konto:

Kto.-Nr. 274 472
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Duhnen - Ein kulturhistorischer Rundgang

Duhnen - Ein kulturhistorischer RundgangDuhnen, das Dorf in den Dünen, so hieß es am Anfang des 20. Jahrhunderts. Um 1900 hatte das Dorf 320 Einwohner. Vom Tourismus noch keine Spur, lediglich einige Kunstmaler suchten in dieser Idylle interessante Motive. Doch das sollte sich ändern. Bereits 1902 wurde das Seebad Duhnen aus der Taufe gehoben, eine Badekommission wurde gegründet und das erste Wattrennen fand statt. Es folgten die ersten Urlauber, Hotels und Pensionen waren zunächst noch Mangelware. Doch mit dem Aufschwung zum Seebad veränderte sich das Erscheinungsbild in kürzester Zeit. Die bis dahin den Ort prägenden reetgedeckten Bauernhäuser wichen rasch modernen Neubauten und aus dem einstigen Bauern- und Fischerdorf wurde ein quirliger Kurort.

An einigen Stellen kann man auch heute noch dem historischen Duhnen begegnen. Im vorliegenden Heft haben wir einen Rundgang mit 16 Stationen zusammengestellt, der vom Ortseingang bis in die Duhner Heide reicht. Zu jeder Station gibt es historische Fotos und interessante Informationen für einen Blick in die Vergangenheit. Zur Orientierung sind alle Stationen in ein Luftbild des Ortes aus den 30er Jahren eingetragen.
Zusätzlich zu den Stationen stellen wir in dem Heft einige Künstler vor, nach denen in Duhnen Straßen und Wege benannt sind. Und natürlich dürfen Robert Dohrmann und das Wattrennen nicht fehlen!

Wir wünschen viel Spaß bei der Reise in die Vergangenheit.


Duhner Künstlerpost

Duhner KünstlerpostIm Zeitalter der elektronischen Nachrichtenübermittlung sind illustrierte Briefe und handgemalte Postkarten bedeutender Künstlerpersönlichkeiten selten geworden, obgleich die handgeschriebene Botschaft, versehen mit einer liebenswerten und persönlich zugedachten Zeichnung, dem versteckten Wunsch nach menschlicher Nähe und Unmittelbarkeit immer noch am besten Rechnung trägt.

Am Beispiel der Duhner/Altenwalder Malerkolonie (1895 - 1903) wirken die Künstlerpostkarten der seinerzeit führenden Exponenten wie aus einer anderen Welt. Wir entdecken Zeugnisse einer Zeit voller Lebenslust und Freude, Ironie oder Begeisterung.

Künstlerpost repräsentiert eine zwar relativ junge Kunstgattung, die gleichwohl von herausragender Bedeutung für die Kunstgeschichte ist, weil sie zugleich eine interessante Entwicklungsphase der Malerei in Deutschland im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert verkörpert.